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Spendenkonto Missionswerk Barmherzige Schwestern Kreissparkasse Hildesheim Kontonummer : 15 82 95 Bankleitzahl : 259 501 30 Bitte unbedingt bei der Überweisung die vollständige Adresse angeben ! Nur so können wir Ihnen eine Spendenquittung für das Finanzamt zukommen lassen. |
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“Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe” (Johannes 13, 15)
Auch die Medien bieten keinerlei Orientierung. Durch das Einerlei der Talk- und Gerichtsshows, der täglichen Soaps etc. wird die innere Leere nur noch rascher vergrößert. Die Folgen dieser Orientierungslosigkeit, dieses Verdrängens unserer wahren Bedürfnisse sind katastrophal : Depressionen, Hyperaktivität, Abgleiten in Scheinwelten (Fernsehserien als Ersatz für Familienangehörige, Computerrollenspiele als Ersatz für das wirkliche Leben, Internetsucht etc.), Vereinsamung, Magersucht, Bulimie, Fettsucht, Kleptomanie, Waschzwang, Gewaltbereitschaft, körperliche Erkrankungen sämlicher Art wie Herzinfarkt oder Magengeschwüre, Drogen, Konsumrausch, Unfähigkeit zu emotionalen Bindungen und Partnerschaften, Nicht-Kommunizieren-Können mit dem Lebenspartner, Freunden und Familie, Unfähigkeit Gefühle auszudrücken, Gleichgültigkeit gegenüber seiner Umgebung - selbst gegenüber den eigenen Kindern, sogenannte Schönheitsoperationen, die die Menschen mehr entstellen als verschönern... die Liste ließe sich beliebig verlängern. Der heilige Vinzenz stellt uns sein Lebenskonzept vor : “Habe ein Herz für die Armen, ohne Maß wird dann Dein Herzensfrieden sein.” und “Halten wir es mit Gott, dann hält er es mit uns...und mit ihm besitzen wir alles.” In seinem Leben den Augenmerk nicht auf eigene sondern auf die Bedürfnisse anderer auszurichten, erscheint in einer Gesellschaft, in der nichts so sehr geschätzt wird, wie die eigene Unabhängigkeit, auf den ersten Blick geradzu als absurd. Und dennoch, aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es funktioniert - probieren Sie es doch einmal aus ! Beginnen Sie mit einem kleinen Schritt : Schenken Sie jemanden Ihr Lächeln, nehmen Sie Rücksicht im Straßenverkehr, schalten Sie den Fernseher aus und unternehmen Sie etwas mit Ihren Kindern, fragen Sie Ihre gehbehinderte Nachbarin, ob Sie ihr etwas vom Einkaufen mitbringen können, gehen Sie in ein Altenheim und lesen den alten Menschen eine Geschichte vor oder lassen Sie sich Geschichten von ihnen erzählen, kaufen Sie Trans-Fair-Produkte, um die Lebensbedingungen der Anbauer in der Dritten-Welt zu verbessern, engagieren Sie sich zu Gunsten des Umweltschutzes, übernehmen Sie eine Kinderpatenschaft, engagieren Sie sich für Kranke, gründen Sie einen Besuchsdienst, fragen Sie bei der nächsten Kirchengemeinde nach, ob man Ihre Hilfe gebrauchen kann, engagieren Sie sich in Vereinen und Verbänden. Es gibt tausende Möglichkeiten, dem Vorbild des heiligen Vinzenz nachzueifern, den Weg des heiligen Vinzenz zu beschreiten. Wir Christen glauben, dass uns im Nächsten Jesus begegnet. Christus hat gesagt : “Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.” Im Buch der Sprichwörter in der Bibel heißt es : “Wer Erbarmen hat mit dem Elenden, leiht dem Herrn ; er wird ihm seine Wohltat vergelten.” Ich habe Ihnen im folgenden Abschnitt die leiblichen und geistlichen Werke der christlichen Barmherzigkeit zusammen mit Bildern von verschiedenen Pariser Friedhöfen aufgeführt. Bilder von Friedhöfen habe ich als Erinnerung daran ausgewählt, dass unser irdisches Leben kurz und endlich ist - deshalb sollte man seine Zeit sinnvoll nutzen und versuchen zu ergründen, was einem wirklich wichtig ist im Leben, um so seine eigentliche Berufung zu entdecken. Ich möchte Sie einladen, anhand des nachstehenden Textes und der Bilder, darüber zu meditieren, wie Ihr eigener vinzentinischer Weg aussehen könnte, d.h., was Sie persönlich tun können, um das seelische und körperliche Leid in dieser Welt zu verringern. Seinen Sie erfinderisch ! Haben Sie Mut ! Beginnen Sie mit einem kleinen Schritt, einem Lächeln, einer freundlichen Geste - machen Sie sich auf den Weg ! Matthias Schwarze
Die Hungrigen speisen.
Die Durstigen tränken.
Die Nackten bekleiden.
Die Fremden beherbergen.
Die Gefangenen erlösen.
Die Kranken besuchen.
Die Toten begraben.
Die Zweifelnden beraten.
Die Unwissenden belehren.
Die Sünder zurechtweisen.
Die Trauernden trösten.
Erlittenes Unrecht verzeihen.
Die Lästigen geduldig ertragen.
Für die Lebenden und Verstorbenen beten.
“Es gibt viele Wege zu Gott - so viele wie es Menschen gibt.” (Papst Benedikt XVI.)
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