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Ein gütiges Auge mehrt das Brot, selbst eine schwache Quelle spendet Wasser auf den Tisch.
Jesus Sirach, 14, 10
Gemäß dem Motto des Ordensgründers Vinzenz von Paul ist der Platz der Barmherzigen Schwestern an der Seite derer, die keinen Menschen haben.
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Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie. Er sagte :
Selig, die arm sind vor Gott ; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden ; denn sie werden getröstet werden.
Selig, die keine Gewalt anwenden ; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit ; denn sie werden satt werden.
Selig die Barmherzigen ; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die ein reines Herz haben ; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften ; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden ; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt : Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.
Matthäus 5, 1-12
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Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut. Dein Almosen soll verborgen bleiben und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Matthäus 6, 3-4
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Hört, meine geliebten Brüder: Hat Gott nicht die Armen in der Welt auserwählt, um sie durch den Glauben reich und zu Erben des Königreichs zu machen, das er denen verheißen hat, die ihn lieben?
Brief des Jacobus 2, 5
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Meine Brüder, was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und ohne das tägliche Brot und einer von euch zu ihnen sagt : Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen - was nützt das? So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat.
Brief des Jacobus 2, 14-17
Behinderte Menschen haben es in Peru besonders schwer.
Elio Arjala aus Omate, 22 Jahre alt.
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Ermahne die, die in dieser Welt reich sind, nicht überheblich zu werden und ihre Hoffnung nicht auf den unsicheren Reichtum zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles reichlich gibt, was wir brauchen. Sie sollen wohltätig sein, reich werden an guten Werken, freigebig sein und, was sie haben, mit anderen teilen. So sammeln sie sich einen Schatz als sichere Grundlage für die Zukunft, um das wahre Leben zu erlangen.
Erster Brief des Apostels Paulus an Thimotheus 6, 17-18
Elios Bruder Limber, geb. 23.11.1974, ist ebenfalls behindert.
Elio und Limber konnten bis zum August 2008 ihre Hütte nicht verlassen...
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Die Schwachen werden unterdrückt, die Armen seufzen. Darum spricht der Herr : “Jetzt stehe ich auf, dem Verachteten bringe ich Heil.”
Psalm 12,6
Dank privater Spenden aus Deutschland konnten die Vinzentinerinnen auch hier mit dem Kauf von zwei Rollstühlen helfen.
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Wenn ihr die Ernte eines Landes einbringt, sollt ihr das Feld nicht bis zum äußersten Rand abernten. Du sollst keine Nachlese von deiner Ernte halten. In deinem Weinberg sollst du keine Nachlese halten und die abgefallenen Beeren nicht einsammeln. Du sollst sie den Armen und Fremden überlassen. Ich bin der Herr, euer Gott.
Leviticus 19, 9-10
Schwester Liberata in einem Brief vom August 2008 an Herrn Schwarze : “Die Rollstühle haben wir vergangene Woche gekauft, anbei die Fotos von den beiden Jungs mit Eltern, sie sind den Spendern in Deutschland sehr dankbar, ich selbst bin froh, dass die beiden nun auch einmal etwas anderes sehen und unter Menschen kommen. (...) Ja, lieber Herr Schwarze, ich danke Gott, dass ich in der Mission arbeiten darf, danke aber auch mit meinen Mitschwestern und Armen für jede Hilfe, die wir empfangen.”
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Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes.
Lukas 6, 20
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Auch wenn die Berge von ihrem Platz weichen und die Hügel zu wanken beginnen - meine Huld wird nie von dir weichen und der Bund meines Friedens nicht wanken, spricht der Herr, der Erbarmen hat mit dir.
Jesaja 54, 10
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Gott ist uns Zuflucht und Stärke, ein bewährter Helfer in allen Nöten. Darum fürchten wir uns nicht, wenn die Erde auch wankt.
Psalm 46, 2-3
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Dann wieder habe ich alles beobachtet, was unter der Sonne getan wird, um Menschen auszubeuten. Sieh, die Ausgebeuteten weinen und niemand tröstet sie ; von der Hand ihrer Ausbeuter geht Gewalt aus und niemand tröstet sie.
Koholet49, 1
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Denkt daran: Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät, wird reichlich ernten. Jeder gebe, wie er es sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht verdrossen und nicht unter Zwang; denn Gott liebt einen fröhlichen Geber.
Zweiter Brief des Apostels Paulus an die Korinther 9, 6-7
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Wenn du beobachtest, dass in der Provinz die Armen ausgebeutet und Gericht und Gerechtigkeit nicht gewährt werden, dann wundere dich nicht über solche Vorgänge : Ein Mächtiger deckt den anderen, hinter beiden stehen noch Mächtigere.
Koholet 5, 7
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